AR und wie’s sein sollte

AR, Digital

Augmented Reality gibt es schon seit einigen Jahren und obwohl viele an die Technologie glauben, hat sie sich bisher relativ schwer getan. Das liegt höchstwahrscheinlich daran, dass für viele AR momentan noch viel Spielerei ist und dem Endverbraucher meist keinen wirklichen Nutzen bringt.  Oft ist AR  nur eine Imitation von etwas, das es in der Wirklichkeit in besser gibt. Und in Zukunft wird die Medienkompetenz der Nutzer noch weiter steigen und folglich wird der Erfolg von AR Anwendungen und der damit zusammenhängenden Kommunikationsziele sich primär aus der Nützlichkeit bestimmen.

Mitarbeiterbild Sebastian Lehmacher

Sebastian Lehmacher

Digital Development

Es gibt viele coole AR Anwendungen, aber viele nutzen sich auch schnell ab und nachdem die erste Faszination abgeklungen ist, fragt man sich schnell was genau jetzt der Mehrwert war. Ich könnte mich jetzt lange über Apps dieser Art auslassen, aber ich möchte viel lieber darüber sprechen, wie es richtig geht.

AR bedeutet Augmented Reality und genau das sollte die Anwendung tun: Die Realität anreichern. Ein gutes Beispiel hierfür ist Eminem.
Schon einmal auf einem Konzert gewesen, aber so weit hinten gestanden, dass man die Bühne und was darauf passiert kaum erkennen konnte? Für seine 2018 Tour hat Eminem eine App, durch welche man sich das Geschehen auf der Bühne ganz nah heranholen kann und gleichzeitig eine AR-exklusive Show sehen kann: Mit startenden Raketen, Explosionen und allem drum und dran.

Ein weiteres Beispiel für eine wirklich nützliche AR Anwendung ist Google Translate. Ich spreche bis auf die paar Fetzen welche mir meine Freunde beigebracht haben kein Russisch, und das was ich spreche wird mich wahrscheinlich eher in weitere Probleme verwickeln als meine ursprünglichen zu lösen. Aber mit Google Translate kann ich einfach mein Smartphone auf einen russischen Text richten und ihn mir dann in die Sprache meiner Wahl übersetzten lassen. In Echtzeit und ohne großen Aufwand.

Gleiches gilt für die Parkassistenten. Viele nehmen die Systeme aus Bildschirm und Kamera welche heute in fast jedem Fahrzeug verbaut sind gar nicht als AR Anwendung wahr. Aber sie sind es: Das Bild der Realität der Kamera wird von einem Raster überlagert. Und wie viele Lackschäden und Dellen haben diese wohl schon verhindert, weil man live sehen kann wohin man zurücksetzt und wann welcher Teil des Autos wo ist?

Ich könnte mich sowohl über die positiven, als auch über die negativen Aspekte von AR noch viel länger auslassen, aber im Prinzip ist mein Punkt schon gemacht: Wenn man möchte, dass die eigene AR Anwendung nicht nach kürzester Zeit in der Versenkung verschwindet, muss sie einen wirklichen Nutzen haben. Dann wird sie langfristig von Kunden genutzt werden und konstant ein positives Licht auf den Entwickler und all jene welche damit zutun hatten werfen. Man kann auch auf kurzfristige „One-Hit-Wonder“ setzen und je nach Kommunikationsziel mag das sogar die bessere Strategie sein, aber für ein langfristig positives Image mit/durch AR ist Nützlichkeit der Parameter Nummer eins.

Es gibt viele coole AR Anwendungen, aber viele nutzen sich auch schnell ab.

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